Von der digitalen Steinzeit in die Neuzeit

Wärmetechnik Leickel GmbH setzt auf neuen Mobilen Monteur

120 Mitarbeiter, ein SHK-Betrieb mit vollem Leistungsspektrum – und ein klarer Anspruch: weg von Insellösungen, hin zu durchgängig digitalem Arbeiten. Der SHK-Betrieb Wärmetechnik Leickel GmbH hat diesen Weg konsequent beschritten – und dabei auch den Schritt vom Mobilen Monteur classic zum Mobilen Monteur V2 vollzogen.

Leickel Logo mit Slogan

Der Ausgangspunkt: Excel, Insellösungen und ein ERP, das kaum genutzt wurde

Vor der Einführung von kwp-bnWin.net im Jahr 2022 war die IT-Landschaft bei Leickel alles andere als einheitlich: Excel-Tabellen, verschiedene Insellösungen und ein ERP-System im Kundendienst, das zu gerade einmal zehn Prozent ausgeschöpft wurde.

„Die Einführung hat uns von der digitalen Steinzeit in die digitale Neuzeit geführt.“

So bringt es das Unternehmen auf den Punkt. Ziel war ein einheitliches ERP-System für alle Mitarbeiter und alle Unternehmensbereiche – ohne Sonderlösungen für Standardprozesse.

Der erste Schritt: Mobiler Monteur classic

Mit dem Start von kwp-bnWin.net kam zunächst der Mobile Monteur classic zum Einsatz – nicht aus Überzeugung, sondern aus der damaligen Notwendigkeit heraus: Der Mobile Monteur V2 war zum Einführungszeitpunkt für den produktiven Einsatz noch nicht ausgereift genug. Dennoch brachte auch die classic-Version bereits echte Vorteile: papierloses Arbeiten bei Montageaufträgen und mobile Endgeräte für Internetzugang und E-Mail-Kommunikation.

Heute sieht Leickel den Mobilen Monteur classic vor allem noch als Werkzeug für Projektleiter, da dieser (zumindest aktuell noch) als einziger Aufmaße, Bestellungen bzw. Bedarfsmeldungen sowie umfassende Informationen aus dem Hauptsystem abrufen kann. Für alle Monteure, die Montageaufträge bearbeiten, ist der Mobile Monteur V2 jedoch mittlerweile das bessere Instrument.

Die Entscheidung für den Mobilen Monteur V2: Geschwindigkeit und Stabilität überzeugen

Die Motivation für den Wechsel war klar: Windows-Tablets liefen im Alltag der Monteure schlicht zu langsam, größere Laptops waren zu schwer und unhandlich.

„Tablet-Varianten mit Microsoft-Betriebssystem sind katastrophal langsam.“

So die direkte Rückmeldung aus dem Betrieb. Android- und insbesondere Apple-Geräte laufen hingegen deutlich stabiler und schneller.

Der KWP Mobile Monteur V2 setzt genau hier an: Als Progressive Web Application (PWA) läuft er nativ auf iOS- und Android-Tablets – ohne die Abhängigkeit von Windows-Hardware. Für Leickel war es damit „nur eine Frage der Zeit“, auf den V2 umzusteigen, sobald dieser für den Standardbetrieb ausgereift war.

Die Umstellung: Technik einfach, Menschen brauchen etwas länger

Die technische Migration verlief reibungslos. Etwas mehr Fingerspitzengefühl erforderte die Seite der Mitarbeiter: Wer sich gerade erst an den Mobilen Monteur classic gewöhnt hatte, musste nun erneut umlernen. Doch die moderne Oberfläche und die spürbar höhere Geschwindigkeit überzeugten schnell. Das Fazit der Belegschaft fällt eindeutig aus: Der Mobile Monteur V2 kommt besser an als sein Vorgänger.

Einsatz im Alltag: Fokus auf die Monteure

Bei Leickel wird der Mobile Monteur V2 gezielt für die gewerblichen Mitarbeiter eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei:

  • Regie- und Projektvorgänge
  • Bearbeitung von Montageaufträgen
  • Materialerfassung
  • Stundenerfassung
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten

Für Kundendiensteinsätze sieht Leickel den V2 – in Kombination mit der neuen Wartungswesen-App – perspektivisch als vollständigen Ersatz für den Mobilen Monteur classic.

Module, auf die Leickel nicht mehr verzichten will

Neben dem Mobilen Monteur V2 gehören folgende Lösungen zum unverzichtbaren digitalen Werkzeugkasten:

  • Stundenerfassung – Alle Mitarbeiter melden ihre Stunden papierlos und können diese selbst kontrollieren
  • Wartungswesen-App – Für den Kundendienst der Zukunft
  • KWP bnApp – Mobiler Zugriff auf alle relevanten Informationen aus dem Hauptsystem

„Alle genannten Module und Add-Ons machen es leichter, von unterwegs auf jegliche Informationen aus dem Hauptsystem zugreifen und neue Informationen hinterlegen zu können.“

Leickel Mobiler Monteur
Leickel MMV2

Fazit: Der Aufwand hat sich gelohnt

Eine genaue Bezifferung der Einsparungen ist schwierig – doch das Unternehmen zieht eine klare Bilanz:

„Es war die Einführung und den Aufwand wert, um das Unternehmen von der digitalen Steinzeit in die digitale Neuzeit zu führen. Dabei hat uns KWP immens geholfen.

Gleichzeitig betonen die Verantwortlichen: Digitalisierung gelingt nur mit einem erheblichen Eigenanteil – Technologie allein reicht nicht.